Wein zum Weihnachtsessen: Passende Begleiter zum Festtagsmenü

Wein zum Weihnachtsessen: Passende Begleiter zum Festtagsmenü

Alle Jahre wieder ist die Vorweihnachtszeit voller Vorfreude und Vorbereitungsstress. Das Essen mit den Liebsten ist schön, gleichzeitig kann es aber auch eine Herausforderung sein, wenn es verschiedene Geschmäcker oder Unverträglichkeiten gibt. Unser Ratgeber soll Dir die Weinauswahl leichter machen, damit sich Überraschungen nicht nur unter dem Baum verstecken, sondern auch Deine Gäste verzaubern.

Wein als Mitbringsel 


Bevor wir tief in die besten Weinkombinationen mit Weihnachtsessen untertauchen, möchten wir denjenigen noch ein paar Tipps geben, die als Gast einen Wein mitnehmen wollen. Falls Du den richtigen Wein für ein Geschenk suchst, findest Du hier ein paar nützliche Tipps. Generell gilt: je deftiger das Gericht, desto schwerer kann der Wein sein. Falls Du den Weingeschmack der Gastgeber nicht einschätzen kannst, ist Allrounder in rot und weiß häufig die beste Wahl.


Weine und Spirituosen als Aperitif

Wir alle kennen sie, die typische Filmszene, wo es draußen schneit und drinnen sich Groß und Klein um den Baum sammelt und man das Rascheln von Geschenkspapier und anstoßenden Gläser hören kann. Schnee können wir leider nicht liefern, die Bubbles in den Gläsern aber schon. Unsere österreichischen und deutschen Schaumweine eignen sich hervorragend als Kombination mit Suppen, Salaten oder mit Fingerfood. In der kalten Jahreszeit kann ein wärmender Aperitif, wie ein Eierlikör, genau das Richtige sein.

Hervorragende Weinkombinationen für Vorspeisen

Es gibt viele verschiedene, tolle Vorspeisen für ein unvergessliches Weihnachtsmenü. Als Starter sucht man in der Regel entweder Suppe oder einen Salat – oder eventuell beides aus. Abhängig von der Fortsetzung sind Menüstarter häufig leicht, mit relativ hohem Säuregehalt. Damit harmoniert ein Wein mit Speisen, die ähnliche Merkmale haben.


Wenn Du schon mal für diese vielschichtigen Aromen im Essen gesorgt hast, brauchst Du einen kompetenten Begleiter am Tisch, welcher Deine Gäste beeindruckt und für die Vorspeise ein guter Mitspieler ist. Dafür wäre ein feinherber Riesling eine sehr vernünftige Wahl. Der Wein spiegelt die straffe Säurestruktur und Eleganz Deiner Kreationen wider und bietet Dir einen Hauch Restzucker als Gegenstück. Dieses Spiel zwischen Zucker und Säure wird die Aromen am Teller richtig hervorheben.

Ein ähnlicher Effekt wird von dem Gelben Muskateller vom Weingut Christ aus Wien ausgelöst. Dieser Wein „arbeitet“ aber statt dem Restzucker mit intensiven florale und fruchtige Aromen, die Deine Vorspeisen noch bunter machen können.

Heringssalat und Wein?

Wenn Du einen Fischliebhaber eingeladen hast, kannst ihn mit einem Heringssalat sicherlich verzaubern. Es gibt sehr viele unterschiedliche Varianten mit Obst, Rote Rüben und allen möglichen Kräutern. Egal für welche Form Du Dich entscheidest, die große Aufgabe wird das Aussuchen des Getränkes dazu sein. Ein Bier wäre die sichere Wahl. Findest Du das aber nicht viel zu offensichtlich? Wie wäre es mit einem Winzersekt? Spannend, oder? Ein Sauvignon Blanc oder ein Riesling Sekt aus der Pfalz scheint auf dem Tisch zum Heringssalat ungewohnt aus, Du kannst Dich aber zurücklehnen und entspannen, niemand wird das Absicherungsbier – was Du sicherheitshalber eingekühlt hast – verlangen.

Wein zu vegetarischen und veganen Gerichten

Viele glauben, dass Vegetarier nur Grünzeug essen und nie satt werden. Mit einem ausgiebigen kreativen vegetarischen Hauptgang kannst Du nicht nur Deine Gäste, die auf Fleisch verzichten, beeindrucken, sondern Du kannst auch mit Vorurteilen aufräumen. Den französischen Klassikern wie Quiche oder Tarte kannst Du mit saisonalen Gemüsen wie etwa Kürbis kombiniert mit Ziegenkäse festlich zubereiten. Diese Mürbteiggerichte sehen nicht nur schön aus, können aber sowohl vegetarisch als auch mit Fleisch gefüllt werden.

Dazu kannst Du einen knackigen duftigen Sauvignon Blanc servieren. Oder wenn Du zu einem fruchtigen jungen Zweigelt greifst, bist Du auch auf der sicheren Seite.

Weinkombinationen für Fischgerichte

Fischgerichte können eine sehr lange Tradition auf dem Weihnachtstisch aufweisen, da der Advent als Fastenzeit galt. Da es kein Fleisch gegessen werden durfte, war Fisch immer eine gute und logische Alternative. Viele verschiedene Fischgerichte landen auf dem festlich gedeckten Weihnachtstisch, aber der Karpfen bleibt der absolute Superstar.


Karpfen blau, Wein weiß

Für manche gehört blau einfach zu Weihnachten dazu. Hier ist aber nicht der Alkoholpegel gemeint, sondern der Fisch. Der Weihnachtskarpfen ist ein weiteres traditionelles Festtagsgericht. Traditionell „blau“ serviert, also gegart in gesalzenem Wasser mit etwas Essig, passt auch er ideal zu Wein. Der blaue Karpfen hat einen speziellen, erdigen Geschmack, was durch die schonende Kochart des Pochieren unterstützt wird. Das verlangt als Begleitung Frische und Fruchtigkeit. Da Karpfen ein Süßwasserfisch ist, können wir auch zu Weinen mit ein wenig Restsüße greifen, die aber auch mit Mineralität punkten.

Gebackener Karpfen

Auch wenn es der gleiche Fisch ist, braucht ein gebackener Karpfen als Gegenspieler einen intensiveren Wein als sein blauer Kollege. Der Wein muss mit der Panier und mit dem Öl mithalten können. Allerdings bleiben wir immer noch in der Welt der Weißweine. Wenn Du und Deine Gäste leidenschaftliche Grüner Veltliner Genießer seid, könnt ihr Euch diesen gerne zum gebackenen Fisch einschenken. Neben unseren klassischen Grünen Veltliner aus Österreich darf es auch etwas Besonderes wie vom Holzfass oder sogar vom Barrique sein. Eine hervorragende Wahl dafür ist der Grüner Veltliner Envoy vom Weingut Beyer. Die nussigen Aromen vom Neuburger vom Weingut Lehner harmonieren auch fantastisch mit dem panierten Fisch, vor allem, wenn Du Dich für einen Salat als Beilage entscheidest.

Geflügel an Weihnachten: die beliebtesten Weinbegleiter

Zu den Weihnachtsmenüs zählen nicht unbedingt leichte Gerichte. Wenn es um Geflügel zu Weihnachten geht, denkt man automatisch an Gans oder Ente. Das Weihnachtshähnchen ist aber ein klares Beispiel dafür, wie man mit etwas Kreativität aus einem Alltagsgericht ein Festtagsgericht machen kann. Du brauchst nichts anderes dafür nur ein Maishähnchen, Orangen, Weihnachtsgewürze wie Zimt, Anis, Thymian, Nelke, Majoran und Lorbeerblatt (auch wenn die letzten zwei nicht unbedingt in Weihnachtsliedern auftauchen). Die Orangenschalen kommen unter der Haut und der Rest ins Huhn und das Ganze kommt in den Ofen. Zu dem weihnachtlichen Eindruck trägt einen Blauen Zweigelt traumhaft bei. Der Wein zeigt leichte Kirscharomen, die mit den Orangen im Gericht gut harmonieren, hat aber gleichzeitig viel Körper, was zu der gebratenen Haut vom Hänchen ausgezeichnet passt.

Die Gans: Der klassische Weihnachtsbraten

Der Klassiker unter den Braten zum Festtag ist natürlich die Gans. Gänsebraten und Wein sind als Partner praktisch Pflicht – welches andere Getränk könnte die Aromen besser unterstützen? Entgegen der landläufigen Meinung, dass zu Geflügel eher Weißwein getrunken werden sollte, passt zu einem Braten generell Rotwein besser. Wähle hier am besten einen gut gereiften und gehaltvollen Roten. Zu leichte Weine würden schlicht untergehen, wenn sie es mit den Röstaromen der Gans zu tun bekommen. Außerdem passt eine gut eingebundene Barrique-Note ebenfalls bestens in die Komposition.

Was für den Gänsebraten gilt, das gilt für andere Weihnachtsbraten im Prinzip ebenso – nur, dass man abhängig vom verwendeten Fleisch noch eine Gang höher schalten kann. Wo man bei der Ganz einen zwar gehaltvollen, aber eher feinen Wein wählt, empfehlen sich bei Braten aus dunklem Fleisch Rotweine mit einem festeren Tannin-Gerüst und noch mehr Körper.

Zur Gans sollte man demnach eher einen Spätburgunder oder Frühburgunder wählen, während man z.B. zum Rinderbraten am besten einen sonnenverwöhnten Roten öffnet.

Wer zum Geflügel partout keinen Rotwein trinken will, dem seien gehaltvolle Weißweine ans Herz gelegt. Fassgelagerte, dichte Chardonnay etwa, oder auch ein sehr konzentrierter Riesling aus guter Lage. Generelle Tipps zum Thema haben wir in unserer Rubrik „Wein zum Fleisch“ zusammengefasst.

Käse und Wein

Wein und Käse sind die Bud Spencer und Terence Hill der Kulinarik. Wenn man den einen erwähnen würde, dann würde automatisch der Name des anderen fallen. Wir haben auch schon ausführlicher im Magazin darüber geschrieben. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf den Themenbereich Weihnachten.

Wein zu Fondue und Raclette – die Käseklassiker

Zwei Schweizer Käseklassiker haben seit ewigen Zeiten besonders zu Weihnachten Hochkonjunktur: Wein empfiehlt sich als Begleiter zum Raclette ebenso wie zum Käsefondue. Käsefondue macht besonders Spaß, weil man quasi gemeinsam kocht. Man sitzt zusammen um den dampfenden Topf und tunkt Brotstückchen in den geschmolzenen würzigen Käse.


Das gemeinschaftliche Kochen ist auch beim Raclette wahrscheinlich der Grund, warum es gerade als Festtagsgericht so beliebt ist. Die ursprüngliche Version wird zwar direkt vom Käselaib aus bereitet. Die meisten kennen das Raclette aber in der modernen Version mit kleinen Pfännchen, die, mit Käsestücken gefüllt, auf einem speziellen Grillgerät erhitzt werden. Der köstliche geschmolzene, leicht angeröstete Käse aus den Pfannen kann dann mit allerlei Beilagen kombiniert werden.


Sowohl für Raclette als auch für Käsefondue ist Wein ein perfekter Begleiter. Zum Käse passt, anders als mancher vermutet, generell Weißwein oft besser als Rotwein. Das echte Schweizer Käsefondue wird übrigens zu dem obligatorischen Kirschwasser auch immer mit etwas Weißwein bereitet. Beide Gerichte haben als Grundlagen kräftigen, sehr würzigen Käse. Daher sollte man ihnen auch mit einem entsprechend standfesten Wein begegnen. Passend sind nicht zu säurelastige, trockene bis halbtrockene und besonders fruchtbetonte Weißweine. Die Schweizer wählen traditionell gerne Weine aus Gutedel (Chasselas) oder Viognier vom Nachbarn aus Frankreich. Auch Gewürztraminer oder ein duftig fruchtiger Silvaner machen dazu Spaß.


Rotwein zum Käse ist aber natürlich auch keine Sünde. Hier empfehlen sich leichte Weine mit wenig Tannin und frischer Frucht. Probiere als Kombination mit Käse einen leichten Spätburgunder, einen Dornfelder oder Blaufränkisch, der in Deutschland unter dem Namen Lemberger oder Limberger zu finden ist. In jedem Fall solltest Du Weine mit Holznoten vermeiden, das passt selten gut zum Käse. Und: Kühle auch den Rotwein etwas, sodass er nicht über 16° hat.

Wein zum Weihnachts-Dessert

Das Dessert ist der krönende Abschluss jedes Weihnachtsmenüs. Doch Nachtisch an den Festtagen ist natürlich nicht irgendein Nachtisch. Ob es nun Variationen vom Christstollen sind, Fruchtkompott mit weihnachtlichen Gewürzen oder etwa Zimteis: Weine zum Dessert an Weihnachten müssen gleichzeitig mit Süße und einer guten Portion Gewürz umgehen können. Es empfehlen sich natürlich kräftige, dichte Vertreter wie etwa Eiswein und Trockenbeerenauslese. Generell gilt hier: je süßer, desto süßer. Zu schlankeren Nachspeisen auf Fruchtbasis kann es aber auch etwas leichter zugehen.

Digestif: Der krönende Abschluss

Es gibt unzählige Möglichkeiten beim Digestif, für diese Extraleistung musst du also keine wirklich keine Sorgen machen. Mit diesen Abgangsgetränken werden öfters hochprozentige starke Schnäpse assoziiert, das Alkoholgehalt ist aber absolut nicht ausschlaggebend. Sie dienen als Abrundung des Abends und wie beim Essen sind hier sehr viele verschiedene Geschmäcke.
Die Klassiker sind weiterhin die verschiedene Obst- und Tresterbrände, die zwar ein höherer Alkoholgehalt haben – über 37,5%, den Nagellackentferner, was viele noch von früher kennen, kannst du aber vergessen. Diese Getränke werden heutzutage mit sehr viel Sorgfalt und Know-How produziert. Mit dem Obstler von Weingut Fischer punktest du nicht nur bei den traditionsbewussten, sondern auch bei den veganen Gästen – ist eine richtige Herausforderung.Und wenn du in diesem Bereich auch was Außergewöhnliches zeigen möchtest, kannst ruhig zu den Mandarinengeist vom selben Weingut greifen.
Es muss aber natürlich nicht immer brennen. Eierlikör wird in der Weihnachtszeit auch öfters getrunken. Mit seiner Cremigkeit und Geschmeidigkeit ist es super Begleiter zu großen Gesprächen beim Kamin – oder auch ohne Kamin. Weingut Wild hat mit einem spannenden Twist den Eierlikör mit Haselnuss kombiniert, was zum Geschmack was wir vom Eierlikör kennen ein wenig Würze gibt. Servieren Sie in einem kleinen bauchigen Glas für den perfekten Genuss.
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